Mordaufruf beim Berliner Literaturfestivals
Erklärung der AG Cuba Sí beim Parteivorstand der PDS
Das 3. Internationale Literaturfestival vom 11.-21.09.2003 in Berlin präsentierte den in Miami lebenden Exilkubaner Huber Matos, der als Präsident der politischen Organisation „Unabhängiges und Demokratisches Kuba“ zu den rechtsextremen antikubanischen Kräften in den USA gehört.
Von den Organisatoren des Literaturfestivals bekam Matos die Möglichkeit, offen für terroristische Anschläge gegen Kuba zu werben.
Während einer Pressekonferenz am 19. September 2003 rief Matos dazu auf, „mit allen Mitteln“ - wozu er ausdrücklich und auf Nachfrage auch gezielte Mordanschläge zählte - gegen den kubanischen Präsidenten Fidel Castro zu kämpfen und die Europäische Union aufforderte, eine Blockade gegen Kuba zu verhängen.
Eine Distanzierung von diesem Missbrauch des Literaturfestivals für terroristische Propaganda ist das Mindeste, was wir von den Organisatoren erwarten.
Die deutsche Regierung und die deutschen Behörden fordern wir auf, alles Notwendige gegen diese rechtswidrige Verunglimpfung und physische Bedrohung eines ausländischen Staatsoberhauptes zu unternehmen.
Die AG Cuba Sí beim Parteivorstand der PDS lässt die Anwendung rechtlicher Mittel gegen Matos und die Organisatoren des Literaturfestivals prüfen.
Koordinierungsrat der AG Cuba Sí beim Parteivorstand der PDS
Berlin, 23. September 2003